Vogelnetz

26. Dezember 2012

Kunst Geneve, Arbre en lumière, Cédric Le Borgne

Le désir et la menace von Cédric Le Borgne
Arbre en lumière 2012, Genève


Da capo

22. Dezember 2012

Anscheinend ist alles wieder gut und die Party kann weitergehen. Hurra!


Uffe

18. Dezember 2012

Maya-Kalender, Maya calender

Sofern im grotesken Mischmasch von Kalendarien und Planetenbahnen nicht doch ein kollateralschädigender Irrtum steckt und jener sich am 21. Dezember nicht vor 12:11 Uhr MEZ bemerkbar macht, können wir getrost einen weiteren Wendepunkt unseres gutnachbarlichen Sternes erleben.

Wie immer zu Beginn der Auffahrt zunächst schleppend aber unaufhörlich steigt das thermonuklear aktive Zentralgestirn hoch und höher und wird uns klimaneutral schonend allmählich wieder auftauen. Versprochen.

Nächster Weltuntergang ist dann wie gehabt pünktlich am 30. Mai.


Heja, Frälsningsarmén!

16. Dezember 2012

Heilsarmee Schweiz, Salvation Army, ESC 2013

Auslandseinsatz: Schweiz schickt die Heilsarmee nach Schweden!
Edit 17.12.12: Aber wird sie dort überhaupt ankommen?


Digitalis

15. Dezember 2012

Disziplinierter Tontechniker bewundert gesampelten Familienwunsch:


Schöneuter

12. Dezember 2012

Die Schweiz ist führend: ob Faustball, Orientierungslauf oder Braunvieh. So gab es jüngst einen totalen Triumph auf der Bruna 2012, dem Braunviehzucht-Weltkongress in St. Gallen. Obschon in Abteilung 12 BS vermeintlich ein Tier aus dem Allgäu (D) mit österreichischer Ohrmarkennummer den ersten Preisrang belegte, stammt selbst dieses Rindvieh ursprünglich aus Schweizer Zucht!

Schöneuterteamsieger

Schöneuterteamsieger

Einen stimmungsvollen Video-Bericht von der Bruna gibt es hier und da.

Bezeichnend sind die Preis-Kategorien — neben Miss Schöneuter noch die Miss Lebensleistung, die Miss Protein und natürlich eine Miss Genetik.

Übrigens wird für Viehschauen generell gerne in eine stylistische Trickkiste gegriffen, wobei selbst das Versiegeln der Zitzen als durchaus noch im Rahmen des Erlaubten gilt…

PS: Schön geräuchte Euter dort.


Schneefeezehweh

9. Dezember 2012

Am Schneesee

Es war einmal ein See, der war immer voll Schnee, darum nannten ihn alle Leute nur Schneesee.

Um diesen Schneesee wuchs Klee, der Schneeseeklee, der wuchs rot und grün, und darin äste ein Reh, das Schneeseekleereh. Und dieses Schneeseekleereh wurde von einer Fee geliebt, die fast so schön war wie Scheherezade, der überaus anmutigen Schneeseekleerehfee.

Diese Fee hatte, wie alle Feen dieser Gegend, sechsundsechzig Zehen, fünfundsechzig zum Gehen und einen zum Drehen, und dieser sechsundsechzigste Zeh war natürlich der Schneeseekleerehfeedrehzeh.

Zehendrehen macht schrecklich Spaß, doch einmal drehte die Fee im Übermut ihren Zeh zu sehr, und da tat der Drehzeh schrecklich weh.

Zum Glück wohnte am Schneesee eine weise Frau. Die weise Frau, eine Heckenhexe mit zwei schrecklichen Hackenhaxen, hockte grade vor einer Hucke Kräutern, als die kleine Fee gehumpelt kam.

„Guten Tag, beste Heckenhexe mit den Hackenhaxen!“
„Guten Tag, nette Schneeseekleerehfee mit den sechsundsechzig Zehen! Doch was sehe ich: Du humpelst? Was hast du denn?“

Da antwortete die Schneeseekleerehfee: „Schneeseekleerehfeezehweh!“
„Gehzehweh oder Drehzehweh?“
„Drehzehweh!“

„Dann ist es nicht schlimm: Gehzehweh ist zäh und hält sich, doch Drehzehweh kommt und vergeht jäh – und wodurch vergeht es? Natürlich durch der Heckenhexe herrlichsten Tee, den hellgelben Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee! Und einen solchen hellgelben Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee werde ich dir jetzt brauen.“

Die Heckenhexe mit den Hackenhaxen nahm Blätter von sieben mal sieben Bäumen und Blüten aus sieben mal sieben Träumen und brachte sie mit Milch aus sieben Eutern und Wurzeln von sieben Kräutern zum Schäumen, und als der Sud sich abgeklärt hatte, wallte im Kessel der hellgelbe Tee. Na, wenn der nicht bitter schmeckte!

„Trink das aus, nette Schneeseekleerehfee!“
„Auf einen Zug, beste Heckenhexe?“
„Auf einen Zug, nette Schneeseekleerehfee!“

Da trank die Schneeseekleerehfee auf einen Zug den Schneeseekleerehfeedrehzehwehteekessel aus, und als der Schneeseekleerehfeedrehzehwehteekessel ausgetrunken war, hatte der hellgelbe Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee das Schneeseekleerehfeedrehzehweh aus dem Schneeseekleerehfeedrehzeh der Schneeseekleerehfee weggehext, und da stieß die glückliche Fee ein lautes Juche aus, das rings durch alle Wälder schallte.

„Ich danke dir, beste Heckenhexe!“
„Ist schon gut, du nette Schneeseekleerehfee. Nun dreh aber nicht mehr so toll deinen kleinen Drehzeh!“
„Werds´ bedenken, beste Heckenhexe!“
„Lerne lerne, nette Rehfee!“

Und die Schneeseekleerehfee lief auf ihren fünfundsechzig Schneeseekleerehfeegehzehen von der Heckenhexe mit den Hackenhaxen in der Hocke vor der Hucke in den Wald zurück, und freute sich ganz toll, dass das brennende Schneesehkleerehfeedrehzehweh durch den hellgelben Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee aus dem Schneeseekleerehfeedrehzeh weggehext war, und sie lachte und klatschte in die Hände und freute sich und streichelte sacht mit ihrem sechsundsechzigsten Zeh, dem Drehzeh, das Schneeseekleereh im Schneeseeklee am See voll Schnee.

In memoriam Franz Fühmann (1922-1984)


Bankgeheimnis

7. Dezember 2012

Na also.

chlaeuse_bank

Geht doch.


Erscheinung

2. Dezember 2012

Voyeuristisches Södöm & Gömörrä vom Scheinheiligen Sébastien:

Jaja, die heutige Jugend. Zieht ergeben blank für des Meisters Hippness.