Testflug

Der rasender Reporter hat den Erstflug am Freitag den 13. selbstverständlich wohlbehalten überstanden. Aberglaube bringt Unglück. Sowieso. Gesamteindruck BER ruhig aber bestimmt, viel Platz im Abfertigungsgebäude, längst nicht alle Lokalitäten eröffnet, was dem überpünktlichen Fluggast eine lange Weile verschuf. Auffällig die Mercedessterne allerorten, doch für einen Kauf der Namensrechte ist BER vermutlich ein My zu lahm für die Daimlers. Vielleicht reicht es ja für Tesla…

Imposant die wirklich grosse und beinahe unüberschaubare Parkflotte von Platzhirsch Lufthansa und Easy Jet, bei Maschine Nr. 50 hat unser mutiger Vielflieger das Zählen eingestellt. Bestimmt alle in Quarantäne. Sehr pittoresk bei Nacht natürlich die bunte Pistenbeleuchtung, besser geht es fast nicht, da die schiere Grösse des Flugfeldes ein beindruckendes Lichtspektakel in gelb, orange, blau, violett und weiss bietet. Hier ein Blinken, dort ein Leuchten und hinten ein Funkeln. Ganz grosses Kino. Leider fliegen die Flieger nicht mehr um den Fernsehturm der grossen Stadt, im rechten Seitenspiegel war das rhytmische Leuchtfeuer im Steigflug klar auszumachen.

Fliegen selbst wie immer: erst rauf, dann runter und zwischendurch ein Erfrischungsgetränk. Kleine Schoggis hält Swiss immer als Giveaway vor, jöö wie härzig! Nur blöd, wenn sich der Dutyfreerum im Rollkoffer verflüssigt und breit macht, doch ist daran bestimmt nicht der Freitag schuld.

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