Delikat Essen LXXXVIII

5. Dezember 2019
pic © joken 2019

Krippenfreund J. L. aus SO 36: «Jesus ist ein Kümmerling!»


Elevin

27. Oktober 2019


Delikat Essen LXXXVI

30. Juli 2019

Der korrespondierende wahre Alpenmann empfiehlt CO2-Sparbier:


Delikat Essen LXXXIV

16. Juni 2019
Bonuspaket

Essenz

10. Juni 2019

Keine Strophen, keine Bridges. Nur Refrains.


Meet Shalva

17. Mai 2019

ESC am Schabbes in Israel — da kräuseln bereits im Vorfeld die Empörungswellen und Frontrunner (West-) Jerusalem wurde auf der Zielgeraden durch das hedonistische Tel Aviv ersetzt. Die Kirmes in Sachen weitgehend talentfreier Zurschaustellung hat heuer noch ein weiteres Opfer gefunden. Aus religiösen Gründen trat die Hausband eines israelischen Behindertenwerks nicht im nationalen Finale an, obwohl es bereits dort beste Siegchancen besass. Die Botschaft ist orthodox, selbst Sabbat-taugliche Mikrophone wurden erörtert, aber die ganze Chose vom Rabbinat letztlich nicht gut geheissen. Die federführende Eurovision bestand auf dem Sonnabend als Tag des Grand Final, fertig. Der Sieg beim ESC wäre nach den ganzen barttragenden Queers und der wiederkäuenden Regenbogenkfolklore einer sichtlich eingeschränkten Combo mit seichtem aber massentauglichem Liedgut nur schwer zu nehmen gewesen, Mitleidsbonus eingerechnet. Jetzt bleiben die australische Diva mit windverwehten überlangen Kleiderfetzen im Dementorenlook auf beweglicher Fiberglasstange, die verwirrend verwegenen Isländer und natürlich der Gewinner aus Aserbaidschan, falls der hüftsteife Kühlschrank mit dem von Roboterlasern holografierten Kunstherz in den gerade noch erträglichen drei Minuten etwas ansehnlicher performt. Allemagne moins de douze points en totale, CH wird locker das dreifache einsacken. Malus < Bonus. France sans chance, bleibt mein ewiger Favorit Srbija. Und hoffentlich sahnt nicht eines dieser unsäglich schmachtenden Duos oder Trios ab, doch beim ESC hat noch immer die momentane Geschmacksverwirrung gewonnen. ESC ist egal.

 

Why this Israeli band of disabled musicians said no to Eurovision


Le doublon: de retour – enfin!

11. Mai 2019

Grasshopper geht – les Grenats venir!

Burgener
Senderos, Geiger, Müller
Dörfel, Favre, Dobrowolski, Fatton
Anderson, Chivers, Pfister


Park Kings

8. Mai 2019
pic by tiger

Nach einem der gelungenen Erstauflage auffallend ähnlich souverän herausgearbeiteten und clever durchorchestrierten Start-Ziel-Sieg bei der Ralley Mon Berlinskaja haben Chefpilot und Hauptsigrist selbst in der abschliessenden Parkplatzlotterie haushoch gewonnen und mussten dabei nicht erst auf günstige Umsetzungen hoffen. Auch ein überraschender Plattfuss direkt nach dem Start konnte das Dreamteam nur kurzzeitig aufhalten. Unplanmässige Streckenänderungen wurden von den zwei Cracks auf dem herausfordernden Parcours routiniert, geschickt und vor allem mit einem Lächeln lässig umschifft.

Selbstverständlich gehörten auch diverse Kulturstätten zum Pflichtprogramm, wovon manch eine noch gar nicht fertiggestellt war, so rasant gingen die beiden in die Steilkurve. Kamerad Rasso musste beispielsweise kaum verrichteter Dinge sein schönes Modell nebst Originalbierkiste schleunigst wieder retournieren, obwohl in seiner Idee extra ein Mast für das Hissen der Zielflagge vorgesehen war. Dem Abendgeläut bei den Prinzessinengärten, geschlagen von der antiken Herzmaschine, wurde jedoch pflichtbewusst und pünktlich gelauscht.

Klick für Film!

Kniffligerweise war bei der diesjährigen Ausgabe im Mittelteil der Strecke als besonderes Hindernis ein geheimer Timetunnel eingebaut, welcher bei korrektem Schwerkraftverhalten der Cockpitbesatzung einen 45er Zeitensprung erlaubte und in einer fast längst vergessenen Welt mündete. Da die Reinigung des Grenzstreifens zum Outer-Rim genossenschaftlich organisiert wurde, war die Rückpassage durch mehrere schwarze Löchrigkeiten quasi ein reines Kinderspiel. Der diesmal aus Mittelamerika stammende und eigens für jenes sowohl spezielle wie traditionell verlustreiche Ausscheidungsrennen fabrizierte Supersprit der beiden Beschleuniger tat ein übriges, um etwaige Verfolger gehörig auf Abstand zu halten. So hatten DJane Betty plus Lehmann leider nur das Nachsehen, trotz gefühlter 78 Umdrehungen. Vielleicht das Alter, vielleicht das lädierte Knie, vielleicht die allgemeine Wetterlage, doch ausser recht zögerlicher und zaghafter Verrenkungen war kaum Bewegung im abgeschlagenen Feld festzustellen. Die beim Saisonhöhepunkt durchaus erlaubten, ja sogar erwünschten, oft durch fernöstliche Substanzen angereicherten Nahrungsergänzung, welche Moral, Stimmung, Glaube, Liebe und Hoffnung positiv beeinflussten, spielten eine nicht unwesentliche Rolle – Ingwer & Meerrettich nur Hilfsausdrücke. Das unwirklich wirkende, jedoch schlicht überragende Abschneiden bei der 2019er Challenge wurde zum krönenden Abschluss mit einem Gala-Dinner inklusive eigens geladener Ehrengäste gebührend gefeiert und der völlig verdient errungene Siegerpokal macht sich bestimmt très chic in der Trophäenvitrine! Schon heute stehen künftigen Titelaspiranten die mehrfachen Titelverteidiger aber so was von direkt vor der Sonne. We will rock you!


Zwinglisch

8. April 2019

Der olle Wintermann musste sich zum Zürcher Frühlingsfest Sächsilüüte eine Zwinglikappe überziehen, bevor es ihm den mit Schwarzpulver ordentlich gefüllten Grind als beliebtes Sommerorakel schlussendlich krachend zerriess. 1064 Sekunden hats dann doch gedauert, eine eher mittelmässige Prophezeiung fürs Zwingli-Jahr 2019 also. Diese aber darf wegen Klimawandel getrost noch etwas angepasst werden. Weil Aberglaube bringt Unglück. Sowieso. Seltsam bleibt auch, dass bei dem kostümierten Umzug weiterhin nur Männer paradieren, während willfährige Frauen diesen auf dem Weg Blumen überreichen. Wohl gibt es eine Frauenzunft, welche jedoch nicht offiziell, sondern nur als Gast und bis 2022 befristet verschämt mit tun darf. Den sturen zünftigen Patriarchen sollte es mal ruhig den ganzen Sommer verhageln…


THE CHURCH 2.0

7. März 2019
One more time, we´re gonna celebrate.