Zahlenglück

Nach 13 Jahren endlich wieder Zuhause.

Während der Happyschweizer noch als Hobbyschweizer den güldnen Meisterpokal anlässlich einer Publikumspräsentation vom damaligen Sponsor vor Jahren bereits fotogen halten durfte (nebst eigentlich nicht gestatteten Versuch im Stossen – 13 kg gleich im ersten Versuch!), bekommen ihn die Stadtzürcher Fussballer aus dem Kreis 4 erst heuer überreicht. Sowieso 13: zu den Kilos gesellt sich der 13. Titel genau dreizehn Jahre nach der letzten Feier.

Späte Tore zum Ausgleich oder gar Sieg im Duselmegapack, aber auch taktisches Geschick gepaart mit mannschaftlicher Geschlossenheit sowie die etwas schwächelnde Ligakonkurrenz liessen die nominelle Nummer drei im Schweizer Vereinsfussball relativ schmerzfrei durch die Saison spuren. Wie nach dem Titel 2009 werden auf dem Helvetiaplatz die Helden vom FCZ nach der siegreichen Rückkehr aus dem fussballerischen Feindgebiet den Huldigungen ihres Anhangs sicher ausgiebig frönen, falls die zum 1. Mai dort aufgebotenen Sicherheitskräfte dies zulassen. Am Volkshaus, wo traditionell die 1. Mai Demo startet wurde jedenfalls noch vor Spielende flugs von Rot auf Blau-Weiss umgeflaggt.

Nachtrag: Ausgiebig wurde bis 3 Uhr nachts munter geböllert – die spinnen die Zürcher!

Schneewelten

Im kleinen Paradies Gitschenen ob Isenthal ist die Winterlandschaft beeindruckend unberührt, die Aussicht vom Urirotstock über die Schwyzer und Glarner Alpen zum Schwalmis grandios. Die Schneeschuhe zeichnen Spuren und Linien ins Geläuf aus denen im perfekten Tiefschnee geometrische Formen erscheinen und vergehen.

Da ein örtliches Krafttier den Pfad im weissen Irgendwo leicht vorspurte, wurde der bereits bekannte Rastplatz auch ohne weitere Wegweisung traumwandlerisch sicher gefunden. Doch die erfahrungsgemäss vorbildlich gepflegte Grillieranlage war leider völlig eingeschneit, genug Holz vom herbstlichen Hacken hätte es schon noch gehabt und auch die fastenbrechende Bratwurst mit Bergkräutern war vorsorglich im Rucksack verstaut. Das honorige Versprechen des mörderischen Brennholzmachers war also erfüllt, bloss der naive Unterländer verkannte wiederum die alpinen Risiken und Verwehungen.

Noch risikobereiter war ein Tourengänger aus der Golden Age Fraktion, welcher auf 2000 Richtung Brisen aufstieg, trotz beidseitig deutlich erkennbarer und relativ frisch abgegangener Schneebretter. Sein schwungvoller Freeride talwärts war beim Zuschauen allerdings schon beeindruckend. LVS, Sonde und Schaufel kommen demnächst mit ins Marschgepäck, mit diesen Zutaten könnte dann auch ein Grill problemlos lokalisiert und ausgegraben werden.

Das Jahresprogramm der Betrufkapelle hält gleich mehrere Saisonhöhepunkte parat – neben der turnusmässigen Generalversammlung noch den Alp-Segen und Bannruef. Und sicher auch ein Gedenken an den Fistbruder, der einst ganz Alpöhi das «Tor» urig erklärte und 93-jährig im letzten Sommer lebenssatt seinen Abschied nahm – Adieu Kamerad!

Wurstig

Fast 500 Jahre nach dem legendären Zürcher Wurstessen wird die Ursache plump mit der Wirkung verwurstet. Im Ziggiparadies Schweiz halten die multinationalen Tabakkonzerne allesamt einflussreich und steuerbegünstig gerne Einsitz, weil aber Tabakwerbung nun aus dem öffentlichen Raum verschwinden soll, dreht die Werbebranche etwas arg am Spiess.

Berninale

Prima Klima

Der Saisonhöhepunkt in der Bernina im Engadin wurde farbenprächtig von fast schon kitschigem Kaiserwetter untermalt, für den Schönwetterwanderer natürlich ideale Startbedingungen. Der tagelang nervöse Blick auf die allmählich schmelzenden Neuschneefelder via Webcam wich vermehrt zugunsten verheissungsvoller Erregung, das Basislager war gebucht und die Aussichten optimal – Form und Material zumindest auf Augenhöhe mit der angestrebten Hochgebirgstour.

Memento Mori

Die kurze aber höhenintensive Akklimatisation beinhaltetet einen Abstecher ins Puschlav, wo in Poschiavo das Opferlicht neumodisch doch albern elektronisch gezündet wird, derweil das nahe liegende Beinhaus eindrücklich mahnte.

Nach dem Einchecken im bezaubernd gelegenen Gletscherhotel und einer kurzen abendlichen Lockerungsrunde zur Zunge des betrüblich rasch dahin schwindenden Morteratschgletschers, stieg die Nervosität nach einem feinen Nachtessen doch spürbar an und führte zu einer annähernd durchwachten Nacht; aufkommendes Lampenfieber liess die Gehirnhälften teilweise nur abwechselnd ruhen, das vegetative Nervensystem riet dem Adlerauge sei wachsam.

Letzte Ölung

Die Knie anderntags frisch geölt, die notwendige Ausrüstung verpackt und der Dresscode abschliessend geklärt kamen noch am Frühstückstisch leichte Zweifel auf, ob die Verfassung für 3000 wirklich reicht, schliesslich heisst es ja sicherheitsrelevant zurecht: der Herausforderung nicht nur gewachsen, sondern überlegen sein. Mit der Rande in der Hand wurde dann bereits etwas zuversichtlicher auf den Zubringer der Rhätischen Bahn gewartet und dabei ein interessierter Blick auf den Rucksack des anderen Frühaufbrechers geworfen, dessen uriger Eispickel dabei besonders ins Auge fiel.

Bhend/Grindelwald hiess es auf dem ins Metall eingeschlagenen Stempel und der rüstige Gletschergänger versicherte, dass dies ein amtliches Teil sei, die modernen nur Spielzeug und nichts taugten. Nun gut, etwas Folklore ist sicher inkludiert, doch ein original Bhend mit Eschenholzschaft würde stilistisch ausgezeichnet zu den geschätzten Ortler passen, da sollte selbst ein Hillary Step kaum mehr ein Hindernis sein…

Auf gehts

Der Randensaft wurde prophylaktisch während des Transports zur Talstation brav getrunken, um auch die letzten Leistungsprozente proaktiv in Bereitschaft zu versetzen. Die Vorfreude stieg immens, das Wetter so was von einladend, Vorsehung und Macht offensichtlich allesamt mit im Bunde. Der untere Teil des Weges ist im Winter der Auslauf der schwarzen Skipiste, zudem erleichtert ein holpriger Fahrweg den Aufstieg bis zum Lej da Diavolezza auf ungefähr halber Höhe. Nach dem Überschreiten der Baumgrenze dann zunehmend steil gewunden, teilweise ausgesetzt und auf der Flanke des Sass Queder angekommen der erste Wow-Effekt mit der sehnsüchtigen erwarteten und wirklich prächtigen Aussicht auf den Berninapass mit dem grossen Lago Bianco, dem mittleren Lej Nair und dem kleinen Lej Pitschen. An den Namen der Bergseen erkennt man die Sprachgrenze, die zugleich die Wasserscheide zwischen Donau und Po bildet.

Karge Rauheit

Der Pfad wurde stetig alpiner, die karge Landschaft gleichwohl intensiver und die wohltuende Stille in den Pausen der monoton summenden Seilbahn beinahe inspirierend. Als Alleingänger frisch geübt wurde das Naturspektakel einfach nur genossen. Die angekündigten ausaperten Firnfelder waren dank Petrus just zurückgewichen, die wenigen Schritte auf Eis im Bergschatten gut machbar und die Grödel verblieben im Rucksack (aber gut waren sie als Versicherung mit dabei!). Das Timing der Aufstiegszeit also wirklich perfekt, besonders da die höher steigende Sonne kräftig mit tat. Zum Glück wurde das zuerst für den Hochsommer anvisierte Unterfangen in den Frühherbst verlegt, was so bestimmt manch (italienischen) Bergfreunden elegant aus dem Weg ging.

Klar – eine Seilbahn auf zirka 3000 Meter ist ungemein verlockend, der Hobbybergler weiss das nur zu gut, seit er sich selbst vor 25 Jahren inklusive leichter Kreislaufschwäche von quasi Null auf Dreidrei zum Corvatsch katapultierte. Sauerstoffmangel gepaart mit Dummheit oder Unterschätzung der Bergwelt bei Überschätzung der eigenen Konstitution führen unweigerlich zu grotesken bis komischen Szenen auf den Aussichtsplateaus, wie sich später als Reprise auf der Diavolezza erweisen sollte.

Obacht

Unterwegs dann ein kleiner Schreckmoment, als das Donnern eines Rettungshelikopters naht, der auf der Bergstation einen kurzen Zwischenhalt einlegte, um alsbald elegant im Sturzflug wieder ins Tal zu sausen. Oha, memento dingens. Das Bewusstsein um die reale Gefahr einer Solotour in solchen Höhen kam auf und gleichzeitig erfuhr die Konzentration auf Weg und Ziel einen ordentlichen Schub. Erst später an der Talstation sollte sich herausstellen, dass ein Übungstag angesetzt war und die Crew den Ernstfall nur probte.

Gipfelsturm

Das letzte Stück war dann doch noch nervig, da die Pistenraupen bereits den Schnee für die nahende Skisaison auffuhren, welcher von den zahlreich postierten Schneekanonen vorproduziert wird. Oben angekommen fiel dann die Entscheidung für das kleinsten der drei ursprünglichen Zielobjekte. Eine kurze Überlegung war, ob nicht der 100 Meter höhere Piz Trovat bei der grandiosen Tagesform noch obendrein machbar sein könnte. Der Aufstieg lag gänzlich in der Sonne, keinerlei Eis und Schnee im Weg. Dann die nüchterne Analyse, dass das Erreichte durchaus genügen sollte.

Der erste selbst begangene 3er sollte es sein und wurde es, gepaart mit Erleichterung und Verblüffung, das Saisonziel derart mühelos geschafft zu haben. Pilatus was the Preacherman. Nach dem Gipfelfoto und Abstieg folgte auf dem Weg zum Berggasthaus die herzliche Begrüssung durchs Support-Team, angeführt von Cheerleaderin Alexandra B. Aumann (Credit for pic & movie), was dem Möchtegerntrenker wiederum etwas peinlich war.

Hatte er ja bloss den allerkleinsten aller möglichen Gipfelgiganten bezwungen, schliesslich standen da unübersehbar noch ganz andere Kategorien in der näheren Umgebung rum…

Bewegende Eiswelt

Eine Brotzeit aus dem Rucksack folgte, das Ankommen wurde nach dem zögerlichen Verdampfen des Restadrenalins dann noch richtig genossen und der Festsaal der Alpen gründlich in Augenschein genommen. Imposant die Spuren im Neuschnee gleich unterhalb des Ostgipfels vom Piz Palü, furchteinflössend das Rieseln und Poltern der Steine, die von der Sonne enteist auf den Gletscher fielen und an die Weisse Hölle von 1929 erinnerten. Deutlich die Gletscherspalten am Zusammenfluss von Palü, Pers und Morteratsch. Schön und gefährlich zugleich der Biancograd mit Bellavista und dem Berninagipfel selbst, am gefälligsten aber Agüzza; wie ein gerade herauf gekrabbeltes Insekt thront der Fels inmitten des Gruppenbilds.

Gletscherbrille

Ausgelassen die Stimmung auf der Terrasse der Bergstation, wo ausgiebig gespeist und getrunken wird. Jemand schleppte einen Cooler nebst Flasche mit in den frischen Schnee, andere entspannten leger in der Höhensonne und anscheinend soll es auch ein Jacuzzi für Übernachtungsgäste geben. Ein paar augenscheinliche Cracks frisch retour von Hoch- und Gletschertour, denen man das Können und Kennen ansah.

Manche standen und staunten, viele telefonierten, machten Fotos und zählten ehrfürchtig die Namen der eisigen Riesen auf. Ein paar wenige wiederum waren kaum gehfähig. Halt der übliche und typische Rummel auf einem Berg mit direktem Bahnanschluss. Falls aber das Gletscherbüro beim nächsten Besuch geöffnet haben sollte, wäre eine geführte Tour mit einem Original Bhend schon eine Überlegung wert. Fehlt nur noch die passende Gletscherbrille aus Pontresina.

Ortler grüsst Ortler

Beim Einstieg in die Gondel talwärts schweifte der Blick ein letztes Mal sehnsüchtig in die weite Ferne, und – wie sich erst später mittels Triangulation bestätigen sollte – fiel der Blick des Hobbysportlers geradewegs auf die Ortlergruppe, welche weiss bedeckt mit ihrer 3900 Meter hohen Spitze aus dem braungrauen Allerlei kontrastreich im nicht allzu fernen Südosten heraus stach. Auf Original Ortler den echten Ortler zu erspähen, das war ein passendes Finale für jenen abenteuerlichen Tag!

Epilog

Ausser dem Pfiff eines Murmeltieres und den bettelnden Alpendohlen war nichts tierisch erwähnenswertes unterwegs, dies sollte sich erst am Folgetag beim Auslaufen ändern, als eine Kreuzotter sich wohlig im Gras sonnte. Den Abschluss bildete ein Besuch auf der Chünetta, wo ein von englischen Gästen im Gedenken errichtetes Steinsofa (!) bequem den Blick auf Gletscher und Bergwelt erleichtert. Allegra!

Exposition

Art en plein Air in Môtiers/NE öffnete mit einem Jahr Verspätung wieder mal ihre Pforten. Alle vier bis fünf Jahren werden in der Schweiz lebende Kunstschaffende eingeladen, ihre Werke in dieser Freilichtausstellung zu präsentieren und platzieren. Ausgehend vom Dorfkern verläuft der Kunstpfad entlang quirliger Bäche, durch Dickicht und Wald, einem imponierenden Wasserfall entlang hinauf zu einer Lichtung nebst Buvette, wo ein- und umgekehrt wird und der Kunstspaziergang dann wieder talwärts zum pittoresken Dorf führt, in dem einst Aufklärer Jean-Jaques Rousseau Zuflucht fand.

(pics by andrea & andi ´21)

Die Kunst selbst ist teils witzig bis dadaesque, dann wieder formal streng oder versucht mit der sie umgebenden Natur zu korrespondieren. Längs gespaltenen Bäume, Karambolage mit Ölfässern, Quadratur mit Kreisen, knallrote Statuen, ein Mobile aus Röhren taumelt im Wind, eine Holzhütte mit bunter Aussicht und die Fassade eines Western-Saloons laden ein zu Betrachtung, Entdeckung und Irritation. Der sehr empfehlenswerte Rundgang führt durch einen hübschen Teil des bezaubernden Feenlands im Val de Travers, wo der Duft vom Echten Wermut homöopathisch die Luft aromatisiert und dessen Destillat an fast jeder Ecke zu einem Rendezvous einlädt.

Prophezeiung

Pfingstwunder fällt aus, Regen bodigt züngelnde Flämmchen:

Aber drüben, gleich hinter dem Hügel in der grossen, grossen Stadt dürfen sie – frisch getestet und korrekt platziert – wieder auf der Gasse saufen bis elf in der Nacht und lodern werden die Feuerzungen der Erkenntnis, dass Alkohol nämlich keine Lösung nicht ist.

Legendenbildung


pic: mobilalexa, flair: siebesiech

Verblüffung beim Zwischenhalt

Die Hohle Gasse wurde erst 1934 (neu) angelegt: historisch angelehnt und recht holpriger Pflasterweg, moosige Begrenzungssteine, Tunnel-artig bewachsen. Führt zu einer Kapelle. Diese wurde an jener Stelle errichtet, wo der Freiheitskämpfer den Landvogt heimtückisch ermordet haben soll. Moderne Fünfsprachige Schaufensterinstallation, Geschichte wird auf Knopfdruck erzählt. Auch dass Schiller nie die Schweiz besuchte. Doch mit welch Geschick die Eidgenossen seit über 700 Jahren den Original-Apfel quasi lebensecht konservieren ist fürwahr erstaunlich – da könnte manch Titanen-Mausoleum noch von lernen.

Testfieber

Asymptomatische Weiterverbreitung aufspüren und stoppen ist Sinn jeder Teststrategie in der laufenden Pandemie. Das trickreiche Virus camoufliert permanent und sorgt so für viel zu viel trügerische Sicherheit, da könnte der Gedanke clever-by-design schon mal aufkommen. Stören etwa Antikörper die Rezeptorbindung der Invasoren, kann dies in der Folge zu stärkeren Bindungsanstrengungen des Virus führen, Stichwort Immunescape.

Vor dem Lockdown ist nach der Lockerung und umgekehrt. In der Schweiz stehen jetzt allen Krankenversicherten fünf Schnelltests pro Monat gratis zur Verfügung und ab sofort wird autonom getestet. Den Basler Pharmagiganten Roche wird es freuen und der ist nach 9 Mio. ausgelieferten Tests bereits ausverkauft. Selbstversuch macht also klug – ob jedoch ohne integriertem Lügendetektor positive Resultate allseits gemeldet werden und Quarantäne freiwillig angetreten wird, bleibt leider fraglich.

Abgestrichen, gelöst, pipettiert und abgelesen.
Ein Strich gut, zwei Striche böse.

Die scheinbare Umkehrung der Beweispflicht mag etwas irritieren und zudem ist Vertrauen gut, Kontrolle meist besser. Also wird der Selbsttest vom Hobbytestjunkie im Testcenter professionell verifiziert und das in neuer Rekordzeit von ganzen 37 Minuten von Erscheinen, Entnahme bis Resultat. Geht doch.

The final Lockdown

Obschon die Schweiz sich gerne als Insel der Glückseligkeit betrachtet, vermochte nicht mal ein Parlamentsentscheid der Pandemie den Garaus machen. Die vermeintliche Corona-Diktatur wird weiter angeprangert werden, wobei sich die immer bauernschlaue SVP besonders hervortut. Deren erbberechtigte und milliardenschwere Englischlehrerin Martulla-Blocher fragt derweil bei Diktator Bundesrat für Gesundheit Alain Berset unverfroren nach eventueller Sonderbehandlung ihrer Aussendienstler nach.

Kurvenlage

Was die Daten-Modellierer mit ihren inzidenzbasierten Kurven seit einem Jahr beständig menetekeln traf wiederum ein, nun also eine weitere Welle dank Teilöffnung mit Mutation und zu wenig Serum. Verlässliche Aussagen sind von Politikern kaum zu erwarten, dass aber auch die Wissenschaft beständig irrt, lernt und neu definiert ist schwer vermittelbar. Dabei entwickeln sich biologische Prozesse naturgemäss willkürlich, spontan und eben nicht geradlinig, muss wissenschaftlich basierte Forschung ähnlich flexibel reagieren wie eine Fluchtmutation der aktuellen Viren. Bis Mitte April hier entschieden wird wann es wie weitergeht, wird hobbymässig brav weiter beprobt was Nasen- und Rachenschleimhaut her geben. So bleibt immerhin positiv was negativ ist.